Unfassbar solche Geschäftsgebaren

Ob der Unternehmer nun den Krankenstand seiner Angestellten verringern will oder nicht, ist hier völlig egal. Es gibt andere Möglichkeiten, dies zu erreichen. Menschlich ist so etwas nicht wirklich.

Was für Prämien gibt es von diesem Unternehmen, um auf 2300,-€ zu kommen? Wenn das nicht fast schon zu diversen „Gesetzesübertretungen“ verleitet, um auf diese über 2000,-€ zu kommen.
Egal, wie man es dreht und wendet: ich finde diese Art von „Verträgen“ unmöglich!!
Meiner Meinung nach darf es solche „Verträge“ gar nicht geben. Und jedem Fahrer ist abzuraten, bei solch einem Unternehmen anzufangen!

Hart an der Grenze

Anfang des Jahres hat die FZ Logistik die Arbeitsverträge geändert – mit Billigung der Fahrer. Juristen haben jedoch Zweifel.

Die Nachricht eines Fahrers sorgt bei Facebook für Aufregung: „In Hildesheim hat eine Spedition ihren Fahrern neue Arbeitsverträge mit einem Grundgehalt von 800 Euro brutto ausgehändigt. Dass diese Fahrer weder etwas für die Rente tun noch für die Sozial­versicherungskasse, dürfte wohl klar sein. Und wehe, sie werden arbeitslos. Das dürfte gerade noch für den Strick reichen, den sie sich dann nehmen können. Es fehlen noch 120 Euro bis zu philippinischen Verhältnissen.
„Keine Frage, das ist ein Fall, dem die Redaktion FERNFAHRER nachgehen muss.

Quelle: Hart an der Grenze

4 comments for “Unfassbar solche Geschäftsgebaren

  1. 21. November 2013 at 18:42

    Sicherlich ist es Richtig, das es jedem Mitarbeiter frei steht gegen solche Arbeitsverträge vor zu gehen.

    Doch wie ja die Vergangenheit zeigt, haben die wenigsten Fahrer die Eier dazu, um gegen solche eventuell „Sittenwidrigen“ Arbeitsverträge vorzugehen.

    Bis auch der letzte Fahrer es mal verstanden hat, das man sich eben nicht alles gefallen lassen muss, sind wir entweder schon in Rente oder schon auf dem Schrottplatz, äh Friedhof Tom 😀

    • 22. November 2013 at 06:56

      Darum sollen wir ja auch alle auf Demos, um diese äh Kollegen zu unterstützen……

  2. 21. November 2013 at 12:33

    Es stand jedem Mitarbeiter frei, sich gerichtlich gegen die Änderungskündigung zu wehren.

    Hat scheinbar keiner getan, jedenfalls ist im Artikel davon keine Rede, also von daher sind die Mitarbeiter selbst schuld.

  3. 20. November 2013 at 21:26

    Das ist erst der Anfang, der Gesetzgeber öffnet weiter Tür und Tor und setzt somit den Trend in diese Richtung fort, ein für mich unhaltbarer Zustand, der aber nicht aufzuhalten ist.

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