Dienstzeugnis für unseren Ausbilder!

Nach unserem 4 monatigen Lehrgang 2010 zum/zur Berufskraftfahrer/in haben wir, die ganze Klasse, unserem Dozenten ein Dienstzeugnis überreicht. Ich habe mich im Auftrag der Klasse an die Arbeit gemacht und dies entworfen. Naja…eine kleine Vorlage hatte ich, die ich nur mit viel Geduld umswitchen musste.
Hier ist das Ergebnis:

Dienstzeugnis

Der Ausbilder ______________________geboren am ______________in______________, leistete vom 23.08.2010 bis 29.12.2010 seinen Solldienst bei der DEKRA-Akademie in Olpe ab.

Herr …. wurde wie folgt ausgebildet:

– Während der allgemeinen Grundausbildung wurde er zum Lehrer ausgebildet.
– In der Spezialgrundausbildung wurde er zum Aufpasser und Computerbediener ausgebildet.
– Er erwarb den Laienunterrichtsführerschein der Klassen C/CE

Weiter wurde er zum Ladekranfahrer und Staplerfahrer ausgebildet.

Der Ausbilder war nach seiner Spezialgrundausbildung im Instandsetzungszug der BKF Extern eingesetzt, welcher die Erringung des Berufsabschluss zum/zur Berufskraftfahrer/in zur Folge haben sollte.

Sein Aufgabengebiet umfasste folgende Tätigkeiten:
– Ausbilder/Lehrer und Computerbediener
– Kraftfahrer C/CE

Ausbilder …. wurde seiner Ausbildung entsprechend eingesetzt. Leider hat er die an ihn gestellten Aufgaben nur zum Teil oder widerwillig erfüllt. Der Einsatz als Lehrer war selten von Erfolg gekrönt, er blieb häufig wegen mangelnder Lust im Text stecken und musste von den Externen wieder auf den rechten Weg geführt werden!
Mit der Computeranlage konnte er nur wenig anfangen. Um sich die Zeit zu vertreiben installierte er nicht genehmigte Bildschirmschoner und zog unterrichtsfremdes Videomaterial auf den Rechner.
Er war für einen Mercedes Benz Axor, einen Palfinger PKG 7001 und für einen Gabelstapler Linde H25D für Pflege und Wartungsarbeiten voll verantwortlich. Diese Arbeiten wollte er nicht erledigen, weil er durch die Aufgabe des Tabakkonsums erheblich eingeschränkt in seinem zeitlichen Rahmen war. Die Aufgabe des Rauchens wirkte sich auch äußerst negativ auf seine Gemütsverfassung aus. Nachmittags kam es ihm in den Sinn, sich mit dem nicht vorhandenen Wissen an wehrlosen Meisterschülern zu vergreifen und somit der Außenwelt weiteren Schaden zuzufügen!
Dies war aber noch nicht genug.
Die Externen lebten in ständiger Angst vor ihm. Jede Woche rief er die Teilnehmer zu sich und verlangte Prüfungen zu schreiben und stellte Fragen mit dem Hintergrund, dass er selbst nicht viel wusste.
Da das nach gewisser Zeit langweilig wurde und er häufige Fragen nicht mehr beantwortet bekam, gab er den aktiven Ausbilderstatus auf und wechselte in den Zuschauermodus.
Er schickte die Externen zur Prüfung und hoffte, dass sie doch ein wenig von ihm gelernt haben mögen.
Trotz all dieser Eigenschaften erwartet er nun zum Abschluss seiner Solldienstzeit ein gutes Dienstzeugnis von seinen Externen. Die Klasse ist gerade von einem Erholungsurlaub über die Feiertage wiedergekommen. Denn all das können auch selbst die nicht verkraften!

Herr …. wird zum 29. Dezember 2010 aus dem Ausbilderdienst bei der BKF Extern entlassen und wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute!

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